Top 10 der teuersten Verkehrssünden

Die zehn teuersten Verkehrssünden im Bußgeldkatalog

 
 

Falsch geparkt oder geblitzt worden? – Das kann teuer werden! So bekommt man es zumindest immer wieder zu hören, wenn man auf einen Bußgeldbescheid wartet. Und immer wieder tauchen Erzählungen auf, welche Ordnungswidrigkeiten ungemein teuer sind. Es steckt viel Gesprächsbedarf in diesem Thema.

 
 

Der teuerste Strafzettel Deutschlands?
Was kostet das?

Was sind eigentlich wirklich die teuersten Verkehrssünden im aktuellen Bußgeldkatalog? Hätten Sie es gewusst?

Wir haben uns mal die Mühe gemacht und alle Bußgelder durchforstet und sind zu folgender Antwort gekommen:

 
 
 

Hitliste der teuersten Strafzettel Deutschlands:

 
 

Top 10

Verstöße auf der Autobahn & Co

Platz Zehn der teuersten Verkehrssünden ist das Wenden, Rückwärtsfahren oder entgegen der Fahrtrichtung Fahren auf einer durchgehenden Fahrbahn. Hier muss man immerhin 200 Euro berappen, wodurch dieses Verkehrsvergehen eines der zehn teuersten im Bußgeldkatalog ist.

Platz Zehn 200 Euro für Falsches Wenden usw.
 
 

Nr. 9

Vorschriftzeichen sollten natürlich generell immer beachtet werden, doch bei Verstoß gegen das Verkehrszeichen 261 Verbot für kennzeichnungspflichtige Kraftfahrzeuge mit gefährlichen Gütern oder gegen Verkehrszeichen 269 Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung muss man wirklich tief in die Tasche greifen, denn hier werden bis zu 250 Euro verlangt.

Nr. 8

Die teuersten Verkehrsvergehen in Deutschland sind auch die, die am häufigsten Schaden anrichten. Vor allem Dränglern und Rasern will man damit auf den Pelz rücken. Falsches Überholen zum Beispiel gilt als äußerst gefährlich und kostet bis zu 300 Euro.

Nr. 7

Unglaublich aber wahr: Stichwort Falsche Bereifung: Satte 325 Euro ist es wert, wenn ein Mofa ohne ausreichende Profilrillen oder mit der falschen Bereifung zugelassen ist!

Nr. 6

Zu den schlimmsten Verkehrssünden neben Alkohol am Steuer und Überhöhte Geschwindigkeit zählt das Überfahren einer roten Ampel. Hier werden im Bußgeldkatalog bis zu 360 Euro veranschlagt.

Nr. 5

Platz Fünf unserer Topliste betrifft nur Lastwagenfahrer, denn das Missachten des Sonntagsfahrverbots kostet immerhin 380 Euro und ist somit eine der teuersten Verkehrssünden im Bußgeldkatalog.

Nr. 4

Neben den Geschwindigkeitsvorgaben werden im Straßenverkehr auch sehr häufig die Mindestabstände nicht eingehalten. Da hier die Sicherheit des Straßenverkehrs gefährdet ist, kann das für den Fahrer äußerst teuer werden. Bei nicht eingehaltenem Sicherheitsabstand werden bis zu 400 Euro fällig.

Top 3

Hohe Strafen bei Beleidigungen

Platz Drei mutet im ersten Moment zum Schmunzeln an – Doch wenn man die Geldstrafen hört, die hier fällig werden, vergeht einem das Lachen schnell. Kein Witz! Beleidigungen im Straßenverkehr belegen den dritten Platz der teuersten Verkehrsvergehen! Ob „Alte Sau“, „Wichser“ oder der gute alte Stinkefinger: Bei Beleidigungen wird es richtig teuer. Hier sieht der Bußgeldkatalog Strafen von 600-4000 Euro vor.

Unglaublich aber wahr: Beleidigungen im Bußgeldkatalog

Top 2

Platz zwei der teuersten Verkehrssünden: Zu schnelles Fahren

Neben Alkohol werden Geschwindigkeitsvergehen in Deutschland am strengsten bestraft. Hier wird man mit bis zu 680 Euro zur Kasse gebeten. In Großbritannien aufpassen! Hier können für zu schnelles Fahren sagenhafte 5500 Euro verlangt werden. In unserem Nachbarland Österreich ist es zwar weiniger, aber immer noch eine klare Ansage: Zu schnelles Fahren kostet hier 2180 Euro.

Zu schnell gefahren? Alle Strafen im Überblick

TOP 1

Unangefochten auf dem ersten Platz: Alkohol am Steuer!

Dieses Verkehrsvergehen kann bis zu 3000 Euro kosten, wenn 1,1 Promille festgestellt wurde. Das gilt außerdem als Straftat und wird auch mit Punkten und Führerscheinentzug bestraft. Fahren unter Alkohol wird auch im Ausland fies teuer: Beispiel Finnland, wo man ab 0,2 Promille schon 600 Euro zahlen muss oder Italien, wo gleich das ganze Auto beschlagnahmt und versteigert werden kann wenn man erwischt wird.

Platz eins der Topliste: Alkohol am Steuer