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Alkohol am Steuer - Promillegrenzen & Strafen

 
 
 
 

Bußgeld und Punkte für das Fahren von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss gemäß
Bußgeldkatalog.

 
 
Unfälle durch Alkoholeinfluss

Alkohol ist einer der größten Risikofaktoren im Straßenverkehr. Im Jahr 2006 gab es in Deutschland insgesamt 51.003 Unfälle im Straßenverkehr mit Alkohol als Ursache.   Jeder achte Verkehrstote kam bei einem "Alkoholunfall" ums Leben. Quelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie 8, Reihe 7: Verkehrsunfälle 200


Verstoß
Bußgeld
Punkte
Fahrverbot
... bei Eintrag von bereits einer Entscheidung
Bußgeld1.000 €
Punkte2 Punkte
Fahrverbot3 Monate
Alkoholfahrten mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 bis 1,09 Promille oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l und mehr
Bußgeld500 €
Punkte2 Punkte
Fahrverbot1 Monat
... bei Eintrag von bereits mehreren Entscheidungen
Bußgeld1.500 €
Punkte2 Punkte
Fahrverbot3 Monate
Fahren mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille und mehr ("absolute Fahruntüchtigkeit"), wird als Straftat geahndet
BußgeldFreiheits- oder Geldstrafe bis zu 3.000 €
Punkte3 Punkte
FahrverbotMeist 6 Monate Führerschein- entzug
Null-Promille-Regel bei Fahranfänger nicht eingehalten
Bußgeld250 €
Punkte1 Punkt
Fahrverbotnein
 
 

Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer vorbehalten.
Quelle: Bundesverkehrsministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Stand: 2014


Alkohol am Steuer – Promillegrenzen

Ob Fahren unter Alkoholeinfluss verkehrs- oder strafrechtliche Konsequenzen hat, richtet sich nach der gemessenen Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit.

Das sind die relevanten Promillegrenzen:

  • 0,3 Promille
  • 0,5 Promille
  • 1,1 Promille
  • 1,6 Promille

Formel zur Berechnung des Alkoholwerts im Blut

Grundsätzlich sollte man bei Alkoholgenuss das Fahrzeug stehen lassen. Sollten Sie dennoch ein Glas Bier oder Wein konsumiert haben, können Sie Ihren Blutalkoholwert mit dieser Formel ganz einfach berechnen:
Die Alkoholkonzentration im Körper richtet sich nach Menge des konsumierten Alkohols und Körpergewicht.

Formel zur Berechnung der Blutalkoholkonzentration im Körper
Formel zur Berechnung der Blutalkoholkonzentration im Körper

Abhängig vom Fettanteil im Gewebe werden nur 60 bis 80 Prozent des Gesamtkörpergewichts zur Berechnung herangezogen. Bei Frauen wird das Körpergewicht daher mit dem Faktor 0,6 bis 0,7 und bei Männern mit dem Faktor 0,7 bis 0,8 multipliziert.


Die Alkoholmenge eines Getränks erfahren Sie durch die Angabe Volumenprozent. Bei herkömmlichen Bier beträgt dieser Wert zwischen 4,8 und 5,0 % vol. oder bei Wein zwischen 10,0 und 14,0 % vol. Ein Liter Bier oder Wein enthalten also zwischen 48 und 140 g Alkohol.

Beispiel: Ein Mann wiegt 90 kg und hat zwei Bier getrunken (0,5 l Flaschen).

50 g Alkohol / 90 kg x 0,8 = 0,7 Promille Blutalkohol

Abgezogen von diesem Wert werden 10 %. Das nennt man Resorptionsdefizit. Das ist der Anteil des Alkohols, der sich nicht in der Blutalkoholkonzentration niederschlägt.
 

Vorsicht bei Restalkohol

Häufig gibt es nach durchzechter Nacht am Folgetag ein böses Erwachen. Wer dann ins Auto steigt, kann noch erheblichen Restalkohol haben. Pro Stunde werden etwa 0,1 Promille abgebaut. Wer sich um Mitternacht mit 2,0 Promille schlafen legt und morgens um 8 Uhr zur Arbeit fährt, hat also noch 1,2 Promille intus. Der Führerschein wäre dann futsch.


0,0 Promille für Fahranfänger

Wer sich in der Probezeit befindet oder jünger als 21 Jahre ist, hat absolutes Alkoholverbot. Ansonsten drohen Punkte in Flensburg ein Bußgeld von 250 Euro und die Teilnahme an einem Aufbauseminar sowie die Verlängerung der Probezeit um weitere 2 Jahre.


Fahrverbot ab 0,5 Promille

Wer mit mehr als 0,5 Promille Alkohol am Steuer erwischt wird, muss 500 Euro Bußgeld zahlen und erhält einen Monat Fahrverbot.


Alkoholfahrt als Straftat

Ganz kritisch wird es, wenn es alkoholbedingt zu Fahrfehlern kommt. Hier macht man sich schon ab einem Wert von 0,3 Promille strafbar. Geldstrafe, Fahrverbot oder sogar Entziehung der Fahrerlaubnis sind die Folge. Wird unter Alkoholeinfluss ein Unfall verursacht fallen die Strafen höher aus. Wir dabei jemand verletzt oder sogar getötet, droht Gefängnisstrafe.


Kein Versicherungsschutz

Zur Strafe durch die Behörden kann eine hohe finanzielle Belastung kommen. Denn die Versicherung wird bei Fahren unter Alkohol nur teilweise oder gar nicht zahlen, sodass der Fahrer den angerichteten Schaden selbst tragen muss.

Entzug der Fahrerlaubnis bei 1,1 Promille

Egal ob Schlangenlinien oder nicht: ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Werden Sie mit dieser Blutalkoholkonzentration erwischt, ist der Führerschein in jedem Fall weg. Was folgt ist eine sehr hohe Geldstrafe und eine neun bis zwölfmonatige Sperrfrist zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.


MPU ab 1,6 Promille

Bei 1,6 Promille Blutalkohol bekommen Sie den Führerschein nur wieder, wenn die Medizinisch-Psychologische Untersuchenung (MPU), den sogenannten Idiotentest, bestehen.


 
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