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Führerscheinklassen neu und alt im Vergleich

 
 
 
 

Selbst Jahre nach der Einführung der neuen Führerscheinklassen herrscht bei manchem Autofahrer noch Verwirrung: Darf ich jetzt eigentlich noch mit einem Wohnwagen fahren? Wie sieht es mit leichteren LKWs aus?

 
 

Da hilft ein Blick in die Vergleichtabelle:

Klasse alt

Klasse neu

1

A unbeschränkt

1 A

A beschränkt

1B

A1

2

C, CE, T

2*

D, DE

3

B, BE, C1, C1E

3*

D1, D1E

4

M

5

L

Mofa

Mofa

*Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung in Kraftomnibussen
Quelle: Landesverband der Hessischen Fahrlehrer e.V.


Alte und neue Führerscheinklassen

Mit der Einführung des neuen EURO Führerscheins 1999 (in Form einer Scheckkarte) hat sich nicht nur das Aussehen der Fahrerlaubnis geändert. Es gibt auch eine neue Regelung für die Fahrzeugklassen. Während es früher fünf Klassen gab (1-5) gibt es nun 7 neue Führerscheinklassen mit den dazu gehörigen 8 Unterklassen.

Bereits seit gut 10 Jahren gibt es also bereits die neuen Führerscheinklassen (oder Fahrerlaubnis Klassen), doch die meisten Autofahrer kennen nur ihre eigene alte Führerscheinklasse und die neuen Bezeichnungen sind noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Viele Autofahrer fahren noch mit ihrem „alten Lappen“, da es bisher keine Pflicht bzw. keinen feste zeitliche Regelung für den Umtausch in den neuen Führerschein gab. Der alte Führerschein blieb also ganz normal mitsamt der Führerscheinklasse gültig. (Der Umtausch ist allerdings unumgänglich wenn Sie einen Führerschein ab der neuen Klasse C benötigen).

Nach dem alten System wurden die Führerscheinklassen in 1-5 Eingeteilt. Heute werden die Klassen aber anders bezeichnet. Sie wurden für die Europäische Union vereinheitlicht und nun wird das Buchstaben-Schema A-T verwendet. Die neuen Führerschein Klassen werden vom kleinen Fahrzeug hin zum großen Fahrzeug eingeteilt. So bedeutet die Führerschein Klasse A (früher 1) Motorrad und die Führerschein Klasse D (früher KOM genannt) steht für Bus.

Hinzu kommt noch die Führerscheinklasse E (Anhänger), Klasse M (Moped und Roller), Klasse L (wie Landwirtschaft, also Zugmaschinen), Klasse T (wie Traktor, also große Zugmaschinen) und Klasse S (Quads u.a.). An die Führerschein Klassen A-T können dann noch Unterklassen dran gehängt werden. Diese zeigen, welches Gewicht das Fahrzeug haben darf und ob Fahren mit Anhänger möglich ist. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man sich einmal an das neue System gewöhnt hat. Die Fahrzeuge werden also in verschiedene Klassen eingeteilt:

PKW-Klassen: B, BE und S
Motorrad-Klassen: A, A1 und M
LKW-Klassen: C, CE, C1 und C1E
Bus-Klassen: D, DE, D1, D1E
Sonderklassen: T, L

Am gebräuchlichsten bei den Führerschein Klassen ist hier natürlich erst einmal die Klasse (früher Klasse 3) für Pkws und kleinere Lkws (die nicht schwerer als 3,5 t sein dürfen). Mit Erwerb dieses klassischen Führerscheins hat man zugleich auch die Klassen L, M und S dabei. Die Fahrzeug Klasse BE bedeutet hier: Das Fahren mit Anhänger ist möglich. Für diesen klassischen Führerschein in Klasse B muss man mindestens 18 sein und einen Sehtest sowie einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren und natürlich die theoretische und die praktische Führerscheinprüfung bestehen.

Gerade Fahranfänger sind häufig mit den vielen Regelungen überfordert oder unsicher. Sie sollten in jedem Fall ausreichend darüber informiert sein, mit welcher Führerschein Klasse welches Fahrzeug zu fahren ist, damit es zu keinen Problemen kommt. Gerade vor Urlaubsreisen sollte man sich zusätzlich informieren, welche Sonderregelungen es im Ausland gibt. Hier empfiehlt sich gegebenenfalls den alten gegen den sogenannten neuen Scheckkarten-Führerschein umzutauschen, um Stress vorzubeugen.


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