Viele behaupten von sich: Ich bin ein sicherer Fahrer! Ich brauch doch kein Fahrsicherheitstraining! Doch wie die meisten Dinge im Leben braucht man auch beim Fahren viel Routine, Übung und Disziplin. Ein weiterer Faktor, der hier eine Rolle spielt ist 'die eigenen Grenzen kennen' und wie reagiere ich, wenn es extrem schnell gehen muss? Dann sollte jeder Handgriff sitzen. Jeder Fahrer kann ein Fahrsicherheitstraining gebrauchen, denn erst hier lernt man eigene Schwächen kennen, die man sonst ignoriert hätte. Es darf sich, auch beim Fahren im Straßenverkehr niemals Routine einschleichen, so dass man eventuell sogar zu einem unachtsamen und sich selbst überschätzenden Fahrer wird.
Als Fahrsicherheitstraining bezeichnet man Schulungen für Fahrer von Kraftfahrzeugen. Sie können diese in einem Fahrsicherheitszentrum machen. Es geht darum, einzuüben Gefahren im Straßenverkehr schnell erkennen und entsprechend handeln zu können. Des weiteren geht es darum die Technik des Fahrzeugs näher kennenzulernen. Wohl eines der bekanntestes Beispiele aus einem Fahrsicherheitstraining ist die plötzlich auftretende Wasserwand, die als Hindernis auf der Straße erscheint. Auf diese muss der Fahrer blitzschnell reagieren. Hinzu kommen natürlich die erschwerten Bedingungen, beispielsweise durch die nasse Fahrbahn.
Doch wer übt eigentlich Fahrsicherheitstrainings aus? Etwa 30 Veranstalter (vor allem der ADAC) üben die Fahrsicherheitstrainings nach den Richtlinien des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.) aus. Es geht in erster Linie darum, Unfälle zu vermeiden und die Straßen allgemein sicherer zu machen.
Fahrsicherheitstraining nicht nur für Fahranfänger
Ein Fahrsicherheitstraining ist nicht nur für Fahranfänger zu empfehlen, sondern auch für Autofahrer, die ihren Führerschein schon lange besitzen. Ein Fahrsicherheitstraining bietet Autofahrern die Möglichkeit zu lernen wie sie ihr Auto perfekt beherrschen, damit sie auf Gefahrensituationen richtig vorbereitet sind und entsprechen richtig handeln können.
Praxisnahe, komplexe Übungen des Fahrsicherheitstrainings bieten den Fahrern die Möglichkeit das angelernte Wissen der Fahrschule zu vertiefen oder aufzufrischen.
Was kann ich bei einem Fahrsicherheitstraining lernen?
Das Fahrsicherheitstraining findet an ausgewiesenen Trainingsplätzen – abseits vom Straßenverkehr statt. Auf diesem Trainingsgelände befinden sich künstlich erbaute Gefahrensituationen, mit denen die Schüler auf echte Gefahren im Straßenverkehr vorbereitet werden.
Inhalte des Fahrsicherheitstrainings
Beim Fahrsicherheitstraining wird das richtige Bremsen auf unterschiedlichen Untergründen geübt, die eigenen und technischen Möglichkeiten und Grenzen werden dargestellt, das vermeiden von Gefahrenstellen wird gelernt und das richtige Kurvenfahren gezeigt. Weiterhin werden Brems- und Ausweichmanöver auf unterschiedlichen Fahrbahnzuständen geübt.
Sinn und Zweck des Fahrsicherheitstrainings
Diese ganzen Übungen dienen dazu, damit die Fahrer in Gefahrensituationen Ruhe bewahren und wissen was zu tun ist. Dies geht schon los, wenn ein Tier auf die Fahrbahn springt, vor einem ein Unfall passiert oder das Heck des Autos ausbricht.
Viele Autofahrer wissen nicht was in Gefahrensituationen passiert wenn sie die Bremsen soweit treten bis das ABS wirkt. Und warum? Weil sie sich bisher noch nicht getraut haben bzw. dies noch nie getan haben.
Nicht nur für Alltagsfahrer ist es wichtig ein Fahrsicherheitstraining zu besuchen auch für Berufsfahrer gibt es spezielle Trainingsprogramme.
Fahrsicherheitstraining für jeden Fahrtyp
Es gibt für jeden Fahrtypen ein unterschiedliches Fahrsicherheitstraining. Es gibt Fahrtrainings für Fahranfänger, für Chauffeure, für Spritsparer oder für Sportwagenfans. Außerdem wird ein solches Training nicht nur für PKW-Fahrer angeboten, sondern auch für Motorradfahrer, Wohnwagen- und Offroadfahrer, Nutzfahrzeug- und Berufskraftfahrer.
Informationen zu Fahrsicherheitstraining-Veranstaltungen gibt es in den örtlichen Fahrschulen und beim ADAC.