VPB

Verkehrspsychologische Beratung

 
 
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Fahranfängern, die in ihrer Probezeit mehrfach aufgefallen sind, bereits ein Aufbauseminar absolviert haben und erneut ein Verkehrsdelikt begangen haben, wird von der zuständigen Verwaltungsbehörde die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen. Die Teilnahme ist freiwillig.

 
 

Vor der Punktereform konnten durch die verkehrspsychologische Beratung und Aufbauseminare Punkte abgebaut werden. Beide Maßnahmen werden seit dem 01.05.2014 durch sogenannte Fahreignungsseminare ersetzt.

Diese Seminare bestehen aus einem verkehrspädagogischem Teil und einem verkehrspsychologischem Teil. Mit einem Fahreignungsseminar können Verkehrssünder 1 Punkt innerhalb von 5 Jahren abbauen.

 
 
Achtung: Nur für Fahranfänger die sich in der Probezeit befinden
 
 

Die Verkehrspsychologische Beratung kann nur von Fahranfängern die sich in der Probezeit befinden in Anspruch genommen werden. Autofahrer die sich nicht mehr in der Probezeit befinden müssen ein sogenanntes Fahreignungsseminar besuchen.

 
 

Hilfe für Fahranfänger

 
 

Für auffällige Fahranfänger gibt es noch die Möglichkeit der verkehrspsychologischen Beratung (VPB) als Einzelmaßnahme. Damit ist jedoch kein Punkteabbau oder sonstige Strafmilderung verbunden. Die freiwillige Teilnahme bietet jugendlichen Fahrern die Möglichkeit, Mängel in ihrer Einstellung zum Straßenverkehr und im verkehrssicheren Verhalten zu erkennen und zu beheben. Die VPB ist sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe: Durch Beratung soll die Bereitschaft entwickelt werden, sich regelkonform und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen. Schließlich können Fahranfänger so künftig Punkte vermeiden und den drohenden Fahrerlaubnisentzug abwenden.

 
 

Ablauf der verkehrspsychologischen Beratung

 
 

Die Beratung wird von speziell ausgebildeten Psychologen nach § 71 FeV durchgeführt. Sie umfasst drei einstündige Einzelgespräche. In den Gesprächen werden Probleme erkannt verkehrssicheres Verhalten gefördert. Je nach Fall können die Gespräche durch eine Fahrprüfung ergänzt werden. Am Ende erhält der Teilnehmer eine Bescheinigung zur Vorlage bei der zuständigen Verwaltungsbehörde. Die verkehrspsychologische Beratung wird in der Regel binnen 2 bis 4 Wochen absolviert.