Maut ausrechnen - Welche Mautgebühren muss ich zahlen?

Mautrechner für Deutschland und die beliebtesten Urlaubsländer in Europa

 
 
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Mautrechner für Europa
 
 
 
 

Wer in den Urlaub fährt, muss neben Spritkosten auch Mautgebühren einkalkulieren. Die Maut wird in fast ganz Europa erhoben – für Autobahnen, Schnellstraßen sowie Tunnels, Brücken und Passstraßen. Hier erfahren Sie, welche Mautgebühren in den wichtigsten Reiseländern Europas anfallen.

 
 

Video: Mautgebühren in Europa

 
 
 
 

Mautrechner für Europa

 
 

Die Höhe der Mautgebühren im Ausland ist von Land zu Land unterschiedlich. In einigen Ländern wird nach gefahrenen Kilometern und Fahrzeugtyp abgerechnet.

Die Berechnung der Maut für PKWS in der Schweiz und in Österreich erfolgt anders. Man muss eine Tages-, Wochen- oder Jahresvignette erstehen. Die Fahrt durch einige Tunnel ist dort allerdings noch nicht enthalten.

Bei der Einreise in die beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen sind folgende Mautgebühren fällig.

 
 
Spanien
 
 

Mautberechnung:
In Spanien ist für alle Autobahnen (außer Stadtautobahnen) eine Maut fällig. Die Berechnung erfolgt nach gefahrenen Kilometern und Fahrzeugtyp.

Mauthöhe:
Strecke Barcelona - Tarragona

Kategorie I
Motorrad, Pkw, Wohnmobil = € 9,05

Kategorie II
Pkw mit zweiachsigem Anhänger, Bus = € 16,45

Kategorie III
Pkw mit mehrachsigem Anhänger, Busse ab 4 Achsen = € 20,75

 
 
 

 
 
Italien
 
 

Mautberechnung:
Rund 80 gebührenpflichtige Autobahnen gibt es in Italien.

Die Berechnung der Maut erfolgt nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse.

Die Gebühr für tunnel- und brückenreiche Gebirgsautobahnen ist höher.

Mauthöhe:
Für Pkw (Fahrzeugkategorie A) bezahlt man durchschnittlich 0,07 Euro pro Kilometer.

Es gibt 5 Fahrzeugkategorien (A, B, 3, 4, 5) von Pkw/Motorrad bis Lkw-Züge.

Die Strecke von Bologna nach Rom (375 km) kostet mit dem Auto € 27,20.

 
 
 

 
 
Türkei
 
 

In der Türkei sind alle Autobahnen sowie die Bosporus Brücken mautpflichtig.

Die Gebühr richtet sich nach Streckenlänge und Fahrzeugkategorie.

Mauthöhe:
Bei Kategorie 1 und 2 (Pkw/Motorrad ) bezahlt man für die Strecke Istanbul - Ankara (450 km) 15 Euro.

Es gibt 4 Fahrzeugkategorien.

Kategorie 1:
Motorräder und 2-achsige Kfz mit Achsabstand unter 3,20 m

Kategorie 2:
2-achsige Kfz mit Achsabstand ab 3,20 m

Kategorie 3:
Kfz oder Gespanne mit insgesamt 3 Achsen (Tandemachse gilt als 2 Achsen) 1

Kategorie 4:

Gespanne mit insgesamt 4 Achsen (Tandemachse gilt als 2 Achsen) 1

 
 
 

 
 
Österreich
 
 

Alle Autobahnen und Schnellstraßen sind gebührenpflichtig.

Für einige Strecken, zum Beispiel die Brennerautobahn, wird eine Sondermaut erhoben.

Für die Benutzung der Straße muss eine Vignette erhoben werden.

Es gibt Jahres-Vignetten, 2-Monats-Vignetten und 10-Tage-Vignetten, die je nach Fahrzeugtyp unterschiedlich viel kosten.


Pkw
Jahresvignette:
82,70 Euro

Zweimonatsvignette:
24,80 Euro

Zehntagesvignette:
8,50 Euro


Motorrad
Jahresvignette:
32,90 Euro

Zweimonatsvignette:
12,40 Euro

Zehntagesvignette:
4,90 Euro


Sondermaut (Beispiele)
Brenner (A13): 9 Euro
Pyhrn (A9): 12,50 Euro
Tauern (A10): 11,50 Euro
Krawankentunnel: (A11) 7 Euro
Arlberg Tunnel: (S16) 9,50 Euro

 
 
 

 
 
Griechenland
 
 

Die meisten griechischen Autobahnen sind mautpflichtig bzw. bestimmte Streckenabschnitte innerhalb der Autobahnen.

Die Höhe der Gebühr richtet sich nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse.

Für bestimmte Brücken und Tunnel muss eine Sondermaut bezahlt werden.

Mauthöhe:
Unterschieden werden 4 Fahrzeugklassen nach Anzahl der Achsen und Fahrzeughöhe.

Mit einem Pkw (2 Achsen) muss man für die Strecke Athen – Patras 5,70 Euro bezahlen.

 
 
 

 
 
Kroatien
 
 

Die Autobahnen in Kroatien sowie bestimmte Brücken und Tunnel sind gebührenpflichtig.

Die Autobahnmaut wird nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse berechnet.

Für die Benutzung der Tunnel und Brücken muss eine Sondermaut entrichtet werden.

Mauthöhe:
Es werden 5 Fahrzeugklassen unterschieden.

Die Fahrt mit einem Pkw (Klasse 1) auf der E 71 und E65 von Zagreb über Split nach Dubrovnik (640 km) kostet 223 Kuna (53 Euro).
Das sind rund 8 Euro pro 100 km.

 
 
 

 
 
Frankreich
 
 

Die französischen Autobahnen werden von verschiedenen Gesellschaften betrieben und sind mit wenigen Ausnahmen gebührenpflichtig.

Schwerbehinderte erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine Gebührenermäßigung.

Die Höhe der Maut richtet sich nach Fahrzeugklasse und gefahrener Strecke. Gezahlt wird an den Mautstationen.

Für Tunnel und Brücken werden Extra-Gebühren erhoben.

Für bestimmte Städte wie Paris oder Lyon wird eine City-Maut (Umweltplakette) erhoben.

Mauthöhe:
Es werden 5 Fahrzeugklassen unterschieden.

Die Fahrt mit einem Pkw (Klasse 1) von Lille nach Paris kostet 38,40 Euro.

Die Umweltplakette kostet für ausländische fahrzeuge einheitlich 4,80 Euro. Die Plakette muss online erworben und per Kreditkarte bezahlt werden.

 
 
 

 
 
Niederlande
 
 

In Holland gibt es aus Richtung Deutschland kommend nur zwei gebührenpflichtige Strecken.

Mauthöhe:
Der Kil-Tunnel zwischen Dordrecht und Hoekse Waard kostet für Pkw und Motorräder 1,50 Euro, für Autobusse 4,60 Euro.

Die Benutzung der Willem-Alexander-Brücke kostet für Pkws und Motorräder 1,30 Euro, für Busse 5 Euro.

 
 
 

 
 
Polen
 
 

In Polen gibt es keine generelle Pkw-Autobahnmaut.

Auf verschiedenen Strecken wird jedoch eine Straßennutzungsgebühr verlangt. Die Mautgebühr richtet sich nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse.
Gebührenpflichtig sind die A1, A2 und A4.

Mauthöhe:
Es werden 5 Fahrzeugklassen unterschieden.

In Kategorie 1 fallen Pkw und Motorräder.
Die Strecke von Katowice nach Krakau mit dem Pkw kostet 8 Zloty (1,86 Euro).

 
 
 

 
 
Dänemark
 
 

In Dänemark fallen keine Mautgebühren an.

Nur die Brücken Storebaelt und Øresund sind gebührenpflichtig. Die Höhe der Mautgebühr richtet sich nah der Fahrzeugklasse.

Mauthöhe:
Es werden drei Fahrzeugklassen unterschieden (Motorrad, Pkw/Wohnmobil, Kleinbus).

Die Fahrt über die Øresund Brücke und die Storebaelt Brücke mit einem Pkw kostet jeweils 46 Euro.

 
 
 

Was ist mit der Maut in Deutschland?

 
 

In Deutschland gibt es die Lkw Maut und die Pkw Maut. Die Höhe der Lkw-Maut richtet sich nach Schadstoffklasse und Achszahl des Lastwagens sowie der Länge der Strecke.

Die Pkw-Maut ist vom Gesetzgeber beschlossen, wurde bislang aber noch nicht eingeführt. Die Höhe der Maut richtet sich nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Motors. Mautpflichtig sind Autobahnen und Bundesstraßen.

Die Jahresmaut beträgt je nach Motorisierung zwischen 67 Euro und maximal 130 Euro. Es gibt auch zwei mögliche Kurzzeittarife: Eine Zehn-Tagesmaut für 2,50 bis 25 Euro und eine Zwei-Monats-Maut für 7 bis 50 Euro.

Inländischen Autofahrern entstehen durch die Pkw-Maut keine Mehrkosten. Sie zahlen eine entsprechend geringere Kfz-Steuer.

 
 

Wofür muss Maut bezahlt werden?

 
 

Die Maut wird in fast ganz Europa erhoben – für Autobahnen, Schnellstraßen sowie Tunnel, Brücken und Passstraßen. Um die mautpflichtigen Strecken passieren zu können, muss man eine Vignette erwerben, die an die Windschutzscheibe geklebt wird.

Es gibt Tages- Monats- und Jahresvignetten. Diese berechtigen zur Benutzung aller mautpflichtigen Strecken innerhalb des betreffenden Zeitraums. Für Tunnel, Passstraßen und Brücken werden zum Teil vor Ort Extra-Gebühren erhoben.

In einigen Ländern wie zum Beispiel in Italien oder Frankreich wird die Maut nach gefahrenen Kilometern und Fahrzeugtyp berechnet.

 
 

Wie wird die Maut bezahlt?

 
 

Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten die Maut zu entrichten:

  • Barzahlung/Kartenzahlung an den Mautstationen (streckenabhängig)
  • Vignette (Pauschalbetrag für bestimmten Zeitraum)
  • Guthaben-Karte
  • E-Vignette (Bezahlung über Transponder / Telepass)
 
 

In welcher Form wird die Maut erhoben?

 
 

In der Regel erwirbt man eine Vignette mit der man (teilweise zeitlich beschränkt) dann bestimmte Straßen, Areale oder Bauwerke nutzen kann oder man muss sich an eine Mautstelle wenden. Da kommt es dann bei der Berechnung der Benutzungsgebühr auf verschieden Faktoren an:

  • Entfernung und genaue Abschnitte der zu fahrenden Strecke oder Tunnel
  • Länge des Aufenthalts in der Maut Zone
  • Größe, Länge und Gewicht des Fahrzeugs
  • Achszahl und Schadstoffklasse des Fahrzeugs
  • Nutzungszeit und Wochentag
  • Art der transportierten Güter
 
 

Wie berechnet sich die Maut?

 
 

Wie kann man die Autobahngebühr genau berechnen? Woher weiß ich als Autofahrer, was für Kosten auf mich zukommen? In Deutschland gibt es derzeit nur eine PKW Maut, das heißt, als Privat Fahrer muss man sich nur bei Fahrten ins Ausland vorher auf Maut Gebühren einrichten. Aber wie genau berechnet sich die Maut?


Im Fall von der LKW Maut, richtet sich die Mauthöhe nach:

  • Schadstoffklasse
  • Achszahl des Lkws
  • Länge der mautpflichtigen Strecke

Das heißt auch: Je umweltfreundlicher ein Fahrzeug ist, desto weniger Maut zahlt man.


Der durchschnittliche Mautsatz in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2009 16,3 Cent/km, ein LKW mit 4 Achsen zahlt also zwischen 15,5 und 28,8 Cent/km.
Die Berechnung der Maut für PKWS in der Schweiz und in Österreich erfolgt anders. Man muss eine Tages-, Wochen- oder Jahresvignette erstehen. Die Fahrt durch einige Tunnel ist dort allerdings noch nicht enthalten. Zum Beispiel: Großer St. Bernhard Tunnel und Munt la Schera. Hierfür muss man eine Sondermautgebühr dazu zahlen. Ansonsten kostet eine Jahrevignette in der Schweiz 33 Euro.

 
 

Was passiert, wenn man ohne Vignette erwischt wird?

 
 

Die Vignette ist für die kontrollierenden Behörden das Zeichen, dass die Maut bezahlt wurde. Wer ohne Vignette einreist, riskiert ein empfindliches Bußgeld, das meistens vor Ort und Stelle bezahlt werden muss.

Die Strafe ist unabhängig von der Länge der mautpflichtigen Strecke. Sie sollten sich daher gründlich überlegen, ob Sie für ein paar Kilometer ein hohes Bußgeld riskieren. Wichtig ist auch, dass die Vignette gut sichtbar an der Frontscheibe angebracht wird. Ist die Vignette nicht erkennbar, ist ebenfalls ein Bußgeld fällig.

So hoch sind die Strafen:

  • Tschechien: rund 200 Euro
  • Schweiz: rund 160 Euro
  • Österreich: rund 120 Euro
  • Slowenien: bis 800 Euro
 
 

Tipps, um Mautgebühren zu sparen: Mautfrei durch Österreich nach Kroatien

 
 

Kroatien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Auf dem Weg dorthin müssen Österreich und Slowenien durchfahren werden.

Berücksichtigt man Hin- und Rückfahrt innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen, kommt eine ganz schöne Summe an Mautgebühren zusammen. Für die Fahrt mit dem Pkw sind insgesamt 120 Euro fällig (für Autobahnen und Tunnel). Hinzu kommen je nach Zielort die kroatischen Mautgebühren.

Viel tiefer als sonst müssen Wohnmobilfahrer in die Tasche greifen. Die Mautgebühren für diesen Fahrzeugtyp wurden deutlich angezogen.

Mautfrei durch Österreich nach Kroatien zu kommen ist nicht möglich. Durch die Benutzung von Alternativstrecken kann man jedoch viel Geld sparen. Der ADAC empfiehlt auf dem Weg nach Kroatien die Route München-Inntaldreieck-Kiefersfelden. Von Kiefersfelden gelangt man auf den Bundesstraßen 171, 173, 178 und 161 durch den Felbertauerntunnel nach Lienz und über den Plöckenpass nach Tolmezzo in Italien. Nach Kroatien führt die Alternativstrecke von dort über Udine und Triest.
So spart man die Maut für die Brennerautobahn oder Tauernautobahn.

 
 
 
 

Mautfrei durch Frankreich nach Spanien

 
 

In vielen Navigationsgeräten gibt es die Routeneinstellung „mautfrei“. Es werden dann bei der Routenplanung mautfreie Strecken berücksichtigt. Grundsätzlich gibt es in Frankreich drei mautfreie Hauptrouten. Zwei führen ans Mittelmeer, eine an den Atlantik.

 
 
 
 
 
 

Mautfrei durch die Schweiz

 
 

Für die Schweiz gibt es nur Jahresvignetten (35 Euro). Um dieses Geld zu sparen, darf man jedoch nur Landstraßen fahren.

Die Fahrzeit von Konstanz nach Como (Italien) zum Beispiel verlängert sich dadurch um ca. 3 Stunden (von 4 auf 7 Stunden).

 
 

Mautrechner online?

 
 

Hier finden Sie einen Mautrechner mit dem Sie ausrechnen können mit wie viel Gebühren Sie bei einer Fahrt ins Ausland rechnen müssen: