Sprit-spar Tipps

Clever fahren heißt sparsam fahren

 
 
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Hohe Benzinpreise sorgen unverändert für Frust beim Autofahrer. Aber auch wenn sich die Situation an den Zapfsäulen in naher Zukunft kaum entspannen wird, so können Sie doch mit ein paar Tricks bis zu 20 Prozent Kraftstoff einsparen. Ausschlaggebend ist eine Sprit sparende Fahrweise, und die kann man lernen!

 
 

So holen Sie mehr aus Ihrem Tank

 
 

In den USA machen gerade Meldungen die Runde, wie man mit ausgefallenen und teilweise absurden Tricks Benzin, also bares Geld sparen kann. Grund dafür sind die enorm angestiegenen Preise. So wollen manche sogar die 4-Tage Woche einführen, damit Energie eingespart werden könne.

Zusätzlich erfreuen sich Anhänger der „Hypermilers“ großer Beliebtheit. Diese Autofahrer fahren so weit wie möglich mit nur einer Tankfüllung. Das erreichen sie durch wenig Geschwindigkeit, ausgeschalteter Klimaanlagen und durch Rollen bei ausgeschaltetem Motor. Außerdem hat sich auch in den USA ähnlich wie in Europa ein sogenannter Benzintourismus entwickelt. Das heißt, dass extra in angrenzende Länder zum günstigeren Tanken gefahren wird.

 
 
Doch wie kann man den Spritverbrauch wirklich reduzieren?
 
 

Welche Faktoren spielen hier konkret eine Rolle? Neben dem Fahrstil und der Technik des Fahrzeugs lassen sich Verkehrsdichte, Witterungsverhältnisse, Topografie (das Gelände auf dem man fährt) als wichtige Elemente ausmachen. Die meisten Tipps beziehen sich auf die Fahrweise. Diese kann man sogar in speziellen Spritfahr-Trainings erlernen. Generell kommt es natürlich auch auf die Bauweise des Fahrzeugs an. Mit einem großen Spritfresser ist es eben schwer Benzin zu sparen, vor allem wenn man immer aufs Gaspedal tritt. Sportfahrwerke, Schaltpunktanzeige, Tempomat und Start-Stopp-Automatik hingegen können eine sparsame Fahrweise unterstützen.

 
 
Motoröl & Co - Benzin sparen durch Magnet?
 
 

Neben Tabletten als Kraftstoffzusatz werden auch immer wieder Magnete zur Kraftstoffverbesserung angepriesen. So soll weniger Kraftstoff verbraucht werden und weniger Schadstoffe entstehen. Bisher kann man da aber laut ADAC kaum messbare Veränderungen feststellen. Dasselbe gilt für Motoröl-Zusätze o.ä. Auch sogenanntes Chip-Tuning und Eco-Tuning ist immer mit Vorsicht zu genießen. Hier muss man ganz klar immer Vor- und Nachteile abwägen.

 
 
So können Sie Benzin sparen - Die zehn wichtigsten Tipps und Tricks!
 
 

Nr. 1

Gar kein Autofahren ist, wenn man ganz ehrlich ist, Benzinspartipp Nummer eins. Daneben bieten auch Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten immer eine gute Sparmöglichkeit. Dasselbe gilt für Park & Ride Angebote. Vermeiden Sie generell Autofahrten in Ferien Stoßzeiten oder zur Rush Our.

Nr. 2

Man sollte immer den Kurzstreckenbetrieb meiden.

Nr. 3

Eine Leerlaufzeit von mehr als 20 Sekunden verbraucht Sprit – Hier gilt: Motor aus!

Nr. 4

Weg mit unnötigem Ballast - Unnötiger Ballast kostet Geld: Bei 80 Stundenkilometern frisst ein Dachgepäckträger rund 0,7 Liter, ein Fahrrad auf dem Dach kann den Benzinverbrauch um bis zu 3 Liter auf 100 Kilometer ansteigen lassen. Und auch zusätzlicher Ballast im Kofferraum macht sich bemerkbar.

Fahren Sie besser „oben ohne“! Dachboxen und Fahrradträger wirken sich immer negativ aus. Man sollte das Auto generell nie überladen – Das Auto verbraucht weniger Benzin, je leichter es ist. Bei 100 kg Gewicht sind das immerhin bis etwa 0,3 l/100km Mehrverbrauch.

Nr. 5

Verborgene Spritfresser ausschalten - Lassen Sie die Heckscheibenheizung, die Sitzheizung, die Zusatzscheinwerfer oder die Klimaanlage nicht unnötig laufen. Denn die Klimaanlage braucht bis zu 1,5 Liter auf 100 Kilometer, die Heckscheibenheizung bringt einen Mehrverbrauch von rund 0,4 Liter.

Klimaanlage und Standheizung
so wenig wie nötig einsetzen. Hier kann man auch Sprit sparen. Alles was Strom verbraucht, verbraucht auch Sprit. Hier gilt: Die Energieverbraucher nie ohne Sinn mitlaufen lassen. Das gilt beispielsweise für: Sitzheizung, Heckscheibenheizung, elektrisch beheizte Außenspiegel, Sound-/HiFi-Anlage usw.

Nr. 6

Den richtigen Reifenluftdruck beachten - Sind Ihre Reifen zu schwach aufgepumpt, erhöht sich der Rollwiderstand. Den korrekten Luftdruck für Ihre Bereifung finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges, im Tankdeckel oder am Türholm. Mit dem korrekten Reifenluftdruck können Sie bis zu 5 Prozent Sprit einsparen.

Ein sehr wichtiger Faktor ist also der Reifendruck. Dieser sollte immer optimal (lieber etwas höher) sein, sonst wirkt sich das auch auf den Kraftstoffverbrauch aus. Neben dem idealen Reifendruck können auch Leichtlauf-Reifen oder Energy-Reifen die Möglichkeit bieten, Sprit zu sparen.

Nr. 7

Die beste Fahrweise, um Benzin zu sparen: 

Umdenken und früh hochschalten: Moderne Einspritzer-Motoren arbeiten bei niedriger Drehzahl am effizientesten. So erreichen heutige Dieselmotoren beispielsweise bei 1500 bis 2000 Umdrehungen ihr maximales Drehmoment.

Mit 50 im Fünften: Beschleunigen Sie mit viel Gas, dann ist die Drosselklappe weit geöffnet, der Motor kann sparsam arbeiten. Es lohnt sich, schon unterhalb von 2000 Umdrehungen den höheren Gang einzulegen. Keine Scheu vor Tempo 50 im fünften Gang!

Vom Gas gehen, nicht auskuppeln: Nutzen Sie die Schubabschaltung statt auszukuppeln, wenn der Wagen auf ebener Strecke rollt. Die Einspritz-Motoren unterbrechen sofort die Kraftstoffzufuhr, wenn man vom Gas geht. Der Motor bremst den Wagen, ohne auch nur einen Tropfen Benzin zu verbrauchen.

Kein Stop and Go: Fahren Sie vorausschauend und gleichmäßig. Sie sparen, wenn Sie zum Sicherheitsabstand auch noch einen Pufferabstand halten; so müssen sie nicht jedes Mal bremsen, wenn es Ihr Vordermann tut. Denn das kostet Energie.

Höchstgeschwindigkeiten vermeiden: Verzichten Sie darauf, die Höchstgeschwindigkeit Ihres Wagens auszufahren. Denn der Effekt ist bekannt: Das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten bringt wenig, der Wagen fährt nur unwesentlich schneller, verbraucht aber sehr viel mehr Kraftstoff.

Also: Richtigen (höchst möglichen) Gang auswählen! / Motor nicht im Stand warmlaufen lassen / Vorausschauend fahren und jede überflüssige Bremsung vermeiden / Immer im Verkehr „schwimmen“ und Abstand einhalten.

Den Benzinverbrauch kann man reduzieren, indem man tendenziell eine konstante Geschwindigkeit einhält. Hier sind 110 km/h auf der Autobahn eine gute Geschwindigkeit zum Spritsparen.

Beschleunigen Sie mit 3/4 Gas, damit Sie schnell den nächst höheren Gang erreichen. Vermeiden Sie eine zu hohe Drehzahl, Gänge also nicht ausfahren, sondern früh schalten, um Sprit zu sparen.

Nr. 8

Achten Sie auf Spritpreise, diese könne sich regional und auch tageweise stark unterscheiden. An Supermärkten angeschlossene Zapfsäulen sind recht günstig. Beachten Sie auch die Wochentage. Freitage sind teuer.

Nr. 9

Das Fahrzeug sollte technisch immer im einwandfreien Zustand sein. Der Motor muss gut gewartet sein. Abgenutzte Zündkerzen und Verstopfte Luftfilter erschweren die Spritersparnis

Nr. 10

Mit Diesel spart man Kosten ein. Dieser ist günstiger und die Dieselmotoren verbrauchen weniger. Wobei moderne Benziner inzwischen aufholen. Man muss zusätzlich bedenken, dass ein Diesel in der Anschaffung teurer ist und die Kfz-Versicherung für Benziner günstiger ist.

 
 

Umfrage

 
 

Sind Sie für die Spritsparbremse? Das bedeutet: Tankstellen sollen Preisveränderungen melden und es soll ein ähnliches Kontrollsystem geben wie für Strom oder Gas. Das soll großen Erhöhungen und Preisexzessen vorbeugen.