Infos zur Deckungskarte

Was ist eine Deckungskarte?

 
 
 
 

Die Deckungskarte, häufig auch Doppelkarte genannt, wurde als Überbrückung genutzt zwischen Autoanmeldung und der endgültigen Ausstellung der Versicherungspapiere. Die Deckungskarte brauchte man, um sie bei der Zulassungsstelle vorzeigen zu können. Die Karte diente zur Kontrolle, da vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, dass man mindestens eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen haben muss, wenn man ein Auto anmelden möchte.

 
 

Die sogenannte „Deckung“ also der Nachweis über einen bestehenden Kfz Versicherungsschutz funktionierte bisher mit der Deckungskarte. Nicht zu verwechseln sind die Deckungskarten mit der sogenannten „grünen Karte“, die früher als internationale Versicherungskarte genutzt wurde bei Reisen ins Ausland.

Die Deckungskarte, auch Doppelkarte oder Versicherungsbestätigungskarte genannt, ist der Nachweis darüber, dass eine Kfz Haftpflichtversicherung für ein Fahrzeug abgeschlossen wurde. Da bis 2002 eine Durchschrift von der Zulassungsstelle an die Versicherung übermittelt wurde, hatte sich die Bezeichnung Doppelkarte eingebürgert.

 
 
NEU: Elektronische Versicherungsbestätigung seit 2003
 
 

Seit 2003 gibt es eine elektronische Versicherungsbestätigung, kurz eVB genannt und die „Doppelkarte“ hat ausgedient.

 
 

Wann braucht man eine Deckungskarte?

 
 

Die Deckungskarte, also heute die eVB Nummer (weitere Infos finden Sie hier), die als Beweis dient, dass die Versicherung einen Versicherungsvertrag abschließen wird, kommt immer ins Spiel wenn ein Wagen neu zugelassen wird, ein Fahrzeug oder eine Versicherung oder der Fahrzeughalter gewechselt wird. Wichtig ist sie auch bei einer Wiederzulassung oder bei einem neuen Kennzeichen wegen Wohnortwechsel. Die Evb Nummer wird auch immer dann gebraucht wenn ein Kurzzeitkennzeichen beantragt werden soll.