Was müssen Sie beim Führerschein umschreiben beachten?

Führerschein umschreiben - So wird's gemacht

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Es gibt Situationen, die es notwendig machen, den Führerschein umschreiben zu lassen. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

 
 

Das Thema Führerschein umschreiben betrifft im Wesentlichen zwei große Bereiche. Entweder möchte man einen im Ausland erhaltenen Führerschein anerkennen lassen oder den sogenannten alten auf den neuen Führerschein umschreiben.

Da der Führerschein, im Volksmund zwar lapidar Lappen genannt, ein amtliches Dokument ist, muss immer darauf geachtet werden, dass er aktuell und korrekt ist und im Zweifel muss der Führerschein umgeschrieben werden. Das ist beispielsweise der Fall wenn der Name sich ändert oder man eine weitere Fahrzeugklasse fahren darf.

 
 

Wo kann ich das machen?

 
 

Das zuständige Straßenverkehrsamt ist für das Umschreiben eines Führerscheins verantwortlich und in vielen Fällen kann man Änderungen am Führerschein, genau wie Änderungen am Personalausweis, auch beim Bürgerbüro vornehmen lassen.

 
 

Umschreiben auf den neuen Führerschein

 
 

Mit der Einführung des Führerscheins im Scheckkartenformat mussten die meisten Fahrer ihren Lappen umschreiben lassen. Das ist vor allem für Reisen ins Ausland und für Berufsfahrer von Bedeutung. Es besteht für Privatpersonen keine Pflicht den alten Führerschein abzugeben oder umzutauschen. Es sei denn, Sie sind Berufsfahrer (auch Fahrlehrer), Inhaber der Fahrerlaubnis der Klasse 2 ab dem 50. Lebensjahr oder Sie möchten einen Internationalen Führerschein beantragen.

 
 
Besteht eigentlich eine Umtauschpflicht?
 
 

Es hält sich weiterhin lebhaft das Gerücht alle müssten ihren alten Lappen gegen einen neuen umtauschen. Das stimmt aber nur bedingt. Eine Verpflichtung zum Umtausch gibt es nicht. Sie sollten aber einen Blick auf die Fahrerlaubnisklassen werfen. Wenn Sie einen alten Führerschein haben, sind Sie mit Vollendung des 50. Lebensjahres nicht mehr berechtigt, Fahrzeugkombinationen von mehr als 18,5 t zu fahren. Lassen Sie Ihren Führerschein rechtzeitig umschreiben.

 
 
Kosten der Umschreibung & Wie funktioniert der Umtausch?
 
 

Das Umschreiben des Führerscheins geht recht unkompliziert, sie müssen es allerdings persönlich machen und den Vordruck, der zur Herstellung des neuen Führerscheines gebraucht wird, unterschreiben. Dazu kommt ein Lichtbild. Die Lieferzeit beträgt etwa 2 bis 3 Wochen. Es ist gegen Aufgeld auch möglich den neuen Führerschein nach bereits 7 Tagen zu bekommen. Das ist leider nicht überall in Deutschland möglich.

 
 
Mitbringen müssen Sie:
 
 
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Biometrisches Lichtbild ( 35 x 45 mm)
  • Alter Führerschein
  • Gebühren (Etwa 24,00 Euro)
 
 

Bei allen Fragen hilft Ihnen das zuständige Straßenverkehrsamt weiter. Die Umschreibung ist bei der zuständigen Führerscheinstelle (meist beim Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro) möglich.

 
 

Stichwort ausländische Führerscheine umschreiben

 
 

Führerscheine aus der EU werden anerkannt wenn man mindestens ein halbes Jahre in Deutschland lebt und der ausländische Führerschein noch gültig ist. Wird die Fahrerlaubnis länger als ein halbes Jahr benötigt, muss sie entsprechend in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden. Dafür benötigt man:

  • Antragsformular
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Gültiger Führerschein (FS) im Original
  • Teilweise eine Übersetzung des ausländischen Führerscheins (Evt. plus Beglaubigung)
  • Unter Umständen muss die theoretische u. praktische Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden
  • Biometrisches Passfoto (es werden z.Zt. noch aktuelle Lichtbilder akzeptiert)
  • Sehtestbescheinigung
  • Bescheinigung über Teilnahme am Kurs "Sofortmaßnahmen am Unfallort" - Erste Hilfe Kurs
  • Gebühren 35,00 bis 39,30 EUR


Probleme mit dem Umschreiben einer ausländischen Fahrerlaubnis kann es allerdings immer dann geben, wenn:

  • der Inhaber das geforderte Mindestalter noch nicht hat
  • wenn es ein vorläufiger Führerschein ist
  • wenn er nicht mehr gültig ist
  • in Deutschland ein Fahrverbot besteht
  • wenn die Fahrerlaubnis im Ausland erworben wurde bei einem Aufenthalt, der kürzer als 185 Tage war oder
  • wenn es sich nur um eine Reise handelte und der ständige Aufenthalt weiterhin in Deutschland war.