Wie läuft die praktische Prüfung ab?

Die praktische Führerscheinprüfung

 
 

Ebenso wie eine theoretische muss jeder Fahrschüler in seiner Fahrschule auch eine praktische Führerscheinprüfung ablegen. Hier sind die wichtigsten Infos für euch zusammengefasst.

 
 

Voraussetzungen für die Führerscheinprüfung

 
 

Zu den Voraussetzungen gehört ein Sehtest (beim Optiker oder Augenarzt möglich) - Sollte eine Sehhilfe notwendig sein, muss man sie natürlich immer bei sich führen, denn wird sie bei der Fahrprüfung vergessen, wird man nämlich tatsächlich nicht zugelassen. Zum Sehtest kommen ein Erste-Hilfe-Kurs und die Feststellung des Mindestalters mit dem Führerscheinantrag (mit und ohne Probezeit) beim Einwohnermeldeamt hinzu.

 
 

Wie läuft die praktische Prüfung ab?

 
 

Die Führerscheinprüfung unterteilt sich in den Theorieunterricht und den praktischen Unterricht, also die Fahrstunden mit dem Fahrlehrer. Auch hier gilt: Die Fahrschule und der Fahrlehrer, der auch der Fahrprüfer sein wird, sollte zu einem passen. Denn nicht zuletzt ist es der Mensch, der einen bis zur gelungenen Führerscheinprüfung begleitet.

Es gilt: Die Prüfung läuft nach festgelegten Regeln ab, wenn man diese im Vorfeld kennt, kann man etwas gelassener an die Sache rangehen. Zum einen werden Ort und Zeit der Prüfung vom Prüfer bestimmt. Dieser muss sich aber auch mit den Prüforganisation wie TÜV oder DEKRA abstimmen. Das heißt, der Prüfungstermin ist nicht immer genau zu bestimmen und man muss den Termin im zeitlich im voraus planen. Spontane Termine sind eher weniger möglich.

 
 

Start der praktischen Prüfung

 
 

FahrprüfungWo die Führerscheinprüfung dann genau startet, wird von der Fahrschule und den Prüforganisationen abgestimmt. In der Regel dauert die Prüfung dann etwa 45 Minuten (das kann sich je nach Klasse unterscheiden), es gibt während der Prüfung Mitfahrer. Das sind einmal natürlich der Fahrlehrer und meist noch ein weiterer Prüfungskandidat. Vorher sollte geklärt werden ob das so gewünscht ist.

Ansonsten gibt es einige Grundregeln an die man sich halten kann: Wie bei jeder anderen Prüfung gilt auch: Ruhe bewahren und auf die eigenen Stärken vertrauen. Am sichersten geht man in die Prüfung rein wenn man sich gut vorbereitet fühlt, das ist klar.

Vor der Fahrt sollte man (genau wie es optimalerweise im Unterricht mehrmals durchgespielt wurde) alle Einstellungen prüfen, den Sitz einstellen und sich anschnallen. So lange der Prüfer nichts sagt, kann man einfach geradeaus fahren, dabei immer darauf achten, dass man nur dort geradeaus fährt wo es erlaubt ist. Alle Verkehrszeichen sind zu beachten, auch wenn der Fahrlehrer nichts sagt. Im Zweifel gilt natürlich: Nachfragen! Ergo: Man biegt nur ab wenn der Prüfer es verlangt und nur wenn die Verkehrszeichen es zulassen.

Nach der Prüfung ist es üblich, dem Fahrschüler das Ergebnis sofort mitzuteilen und der Prüfling kann dann den Führerschein in der Regel direkt mitnehmen.

 
 

Theorie und Praxis

 
 

Die Fahrstunden kann man natürlich jederzeit beginnen. Allerdings ist die praktische Prüfung erst möglich wenn die Theoretische Prüfung bestanden ist. Es macht auch Sinn, denn so kann man sich (nachdem die Theorie erledigt ist) auf die Praxis konzentrieren. Im praktischen Teil, also den Fahrstunden, stellt sich (lange vor der Prüfung) auch heraus wo die Schwachstellen eines jeden Fahrers liegen und man kann diese gemeinsam mit dem Fahrlehrer trainieren.

 
 

Kosten und Voraussetzungen für die praktische Führerscheinprüfung

 
 

Nach den Kosten für die Voraussetzungen zur Anmeldung bei der Fahrschule und für die Theoretischen Prüfung, fallen ganz am Ende die Kosten für die Praktische Prüfung an. Für die Fahrstunden an sich gelten je nach Fahrschule unterschiedliche Preise, die man vorher mal vergleichen sollte. Bevor man zur Praktischen Prüfung für den Führerschein Klasse B zugelassen wird, muss man außer der bestandenen Theorie auch fünf Fahrstunden (Überlandfahrt, Autobahn und Nachtfahrten) nachweisen.